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Trainingsinhalte im Winter

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Dieser Bericht ist ein Nachtrag zum Winterprogramm. Schon in dem Beitrag hatte ich geschrieben, dass die ich die letzten Jahre mit dem DAUM TRS 8008 ErgoBike zumeist die Fahrtenspiele mit kurzen und hohen Belastungen den langen Grundlageneinheiten auf der Rolle den Vorzug gab.

Der Grund ist relativ einfach. Es ist schlicht eine Zumutung für Hirn und Körper, sich mehrere Stunden auf einer Rolle zu schinden. Daher ist mein Rat an alle mit Rolle und Trainingsplan: Die kurzen (und harten) Einheiten kann man gerne auf die Rolle verlegen, die langen Grundlageneinheiten bleiben lieber draußen. Eine schöne Zusammenfassung in englischer Sprache über das Rollentraining findet man in diesem Blog von Trainerroad.

Wenn es nun ausgerechnet am Wochenende regnet und stürmt? Hier wird kaum einer lesen, der das zeitliche Budget eines Profis hat, wir alle müssen mit knapp 5-10 Stunden im Winter bis ins Frühjahr hinein auskommen. Da sagt mir die Trainingslehre, dass ich Reize, die meinen Körper voranbringen, nur dann bekomme, wenn die Grundlagenfahrten sehr lang oder die Intervalle doch ein wenig härter sind. Also muss man bei schlechtem Wetter seine Stückelung einfach mal überdenken und sich lieber öfter kurz auf der Rolle quälen, als sich am Wochenende den Tod in Raten im Schmuddelwetter zu holen. Eine weitere ruhige Alternative auf der Rolle sind m.E. Einheiten zu aktiven Regeneration. Ansonsten darf, muss oder sollte alles auf der Rolle Programm haben.

Wie man nun im Winter einen solchen Plan mit Programm erzeugt, kann man z.B. in diesem Blog von Jürgen Pansy nachlesen. Er hat über die letzten Jahre seine Wintertrainingspläne sehr gut dokumentiert und auch erläutert. Man wird das eine oder andere an seine Fähigkeiten anpassen müssen, aber es ist ein guter Startpunkt für die Lektüre und das Rollentraining.

Ein paar Worte zum Taxc Neo: Ich nehme die Trainings parallel mit Zwift (Leistung, Trittfrequenz aus dem Neo, Puls vom BT Brustgurt) und mit dem Garmin 810 (Leistung, Trittfrequenz aus dem Power2Max, Puls wieder Brustgurt) und vergleiche ab und an. Mein Fazit im zweiten Jahr ist dies: Man könnte auch ein Alurahmen nur mit Einfachkurbel und Schaltwerk 10-11 Gänge nutzen, Vorderrad braucht man nur zum Höhenausgleich, da wäre auch jede andere Bastellösung denkbar. Und eine Gangschaltung braucht man nur bei freier Fahrt auf der Rolle. Mit Programm läuft das Ganze im ErgMode, dann regelt die Rolle den Widerstand und man muss seine Trittfrequenz einfach selber wählen. Lange Rede, kurzer Sinn, man muss nicht zwingend ein ganzes Rad im Winter hier opfern. Ein echtes Ganzjahrestrainingsgerät ließe sich mit wenig Aufwand aufbauen. Plan für den Sommer 2018…

Im Frühjahr plant ja so ein jeder auch ein Trainingslager. Nach einigen Jahren mit schönen Urlauben zwischen Ende Februar und Anfang April muss ich hier zusammenfassen, dass dies meistens zu spät war.
Wenn einem Rennen Ende April sehr, sehr wichtig sind, dann sollte man ein Trainingslager mit der Möglichkeit lange Einheiten zu fahren m.E. noch früher an den Jahresbeginn ziehen. Ab März wird das Trainingsprogramm doch so spezifisch, dass ich doch etwas frustiert wäre nach 2 Stunden mit müden Beinen wieder bei Sonne vor dem Hotel stehen zu müssen. Die Familie würde es einem natürlich danken. Die meisten verfahren im Trainingslager allerdings eh nach dem Programm: Viel hilft viel. Habe ich bisher auch so gemacht und dem antworte ich: Qualität statt Quantität! oder früh nach Gran Canaria und so lang wie man mag und kann.

Es gibt noch einen weiteren Punkt auf der Rolle:
Bei keinem Sommerrennen wird man so ausdauernd und so viel Schwitzen, wie auf der Rolle. Das zieht u.U. Probleme für das Körperteil nach sich, auf dem man doch so gerne und so lange im Sattel sitzen will. Solche Probleme will niemand und daher gebietet sich m.E. eine Limitierung der Zeit auf der Rolle auch aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen.

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